Die Prinzessin auf der Erbse

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Es war einmal ein Prinz,
der wollte eine Prinzessin heiraten,
aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein.

Nun reiste er die ganze Welt umher,
um eine solche zu finden,
aber überall stand etwas im Wege.
Prinzessinnen waren genug da,
aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren,
dahinter konnte er nicht kommen.

Das Puppenspiel folgt dem Märchen des dänischen Poeten H. C. Andersen, setzt aber in der Inszenierung, in der Ausgestaltung der Figuren, in dem Ausspielen der Szenen eigene interpretierende Akzente. Der Konflikt von Schein und Sein, der den Kern des Märchens bildet, wird deutlich von den Puppen vorgelebt. Bis zuletzt die kleine Prinzessin, die mit ihrer ärmlichen Erscheinung und ihrer lebensfrohen unbekümmerten Art so gar nicht zur eleganten Aufgeblasenheit, Griesgrämigkeit und Enge des Hofstaates paßt, nach bestandener Prüfung mit der einen Erbse unter den zwanzig Matratzen, Decken und Kissen, Ihren Prinzen heiraten darf.

Gespielt wird mit weichen, kindergroßen Stoffpuppen. Die Puppen werden auf dem Fußboden vor, manchmal zwischen den Kindern geführt.. Der Spieler ist immer sichtbar, wird aber sehr schnell von den Kindern nicht mehr wahrgenommen. Alle Figuren werden von einem Spieler geführt. Zudem ist der Spieler Hofdiener, und Märchenerzähler.

  • Lille Kartofler Figurentheater (D)

  • Geeignetes Alter
    4-9
  • Dauer
    ca. 45 Min.
  • Kategorie
    Figuren
    Theater

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