Molly Mondschein

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Sie kommt aus dem Nichts, ist plötzlich da und erzählt:
Molly Mondschein,
eine seltsam gekleidete Frau mit einer Menge kurioser Gepäckstücke.

Sie ist einsam und redselig.
Obwohl sie gleich zu Anfang schon vergessen hat, was sie eigentlich sagen wollte,
redet sie sich in Windeseile in Fahrt, vertrauensselig und ziellos, fröhlich und charmant vergesslich.

Das junge Publikum wird ohne Hemmungen mit einbezogen in ihre Suche nach dem Grund ihrer Ansprache.
Aus Taschen und Koffern zieht Molly neben Zetteln und Telefonen mit Medaille, Bild, Radio, Perlenkette, Tanzschuhen und Strickzeug
auch die dazugehörigen Geschichten hervor.
Auch ein Buch mit Märchen findet die grandiose Fabuliererin,
die immer wieder offenlässt,
ob das, was sie gerade erzählt hat,
wahr oder erfunden ist,
und diese Unterscheidung verliert auch mehr und mehr an Gewicht.

Die Rose, die Molly gleich dreimal findet, fördert schließlich mit ihrem Duft die Erinnerung an Menschen zutage,
die Molly geliebt hat.

Diese sind zwar gestorben, doch nicht tot,
solange man an sie denkt und von ihnen spricht.
Davon jedenfalls ist Molly überzeugt…

Nach der Geschichte von Brendan Murray.

  • Schauspiel: Simone Neumayr

    Dramaturgische Mitarbeit: Gabriele Kienpointner

    Regie: Alexander Kratzer

    Musik: Andy Baum

    Ausstattung: Michaela Lackner

     

  • Geeignetes Alter
    5-99
  • Dauer
    ca. 50 Min.
  • Kategorie
    Theater Schauspiel

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